3 DIMENSIONEN


Hautes-Côtes, Côtes, Plaine
Die „Hautes-Côtes“ sind ein wahres Paradies für anspruchsvolle Wanderer. Von der „Côte“ träumen Weinliebhaber aus aller Welt. Die „Plaine“, durch die sich das Flüsschen „La Sans Fond“ schlängelt, lädt zu beschaulichen Momenten ein.
Die „Hautes-Côtes“

Die sich oberhalb von Gevrey-Chambertin bis zum Wald des Corton über Hoch- und Tiefebenen hinziehenden „Hautes-Côtes“ präsentieren die unterschiedlichsten Landschaftsbilder, je nach Höhenlage und Ausrichtung. Die Weinparzellen liegen Seite an Seite mit Getreide- und Beerenfeldern, darunter vor allem Schwarze Johannisbeeren, die als Crème de Cassis im berühmten Kir landen. Zur Freude von Radlern und Wanderern durchziehen kleine Landstraßen und Pfade die Gegend und führen durch die malerische Berg- und Talwelt zu Orten von großem kulturellen, historischen und kulinarischen Interesse.

Die „Côte viticole“

Die „Côte viticole“, also die Zone der höher gelegenen Weinberge, erstreckt sich über mehrere hundert Meter bis in 600 m Höhe gegenüber dem Jura-Gebirge und den Alpen, wo man an klaren Tagen den Mont-Blanc sieht. Weiter unten läuft die Route des Grands Crus entlang des Anbaugebiets der Côte de Nuits und durchquert kleine Weindörfer, die sich harmonisch in die Rebenlandschaft einfügen. Gevrey-Chambertin, Morey-Saint-Denis, Chambolle-Musigny, Vougeot, Nuits-Saint-Georges: berühmte Namen, deren Lagen von der UNESCO zum Welterbe ernannt wurden.

Die „Plaine“

Im „Plaine“ genannten Flachland der Region konzentrieren sich Landwirtschaft und Handel und hier finden sich viele Spuren der Vergangenheit wie Poststationen und religiöse Monumente, darunter auch die symbolträchtige Abtei Notre-Dame de Cîteaux, Geburtsstätte des weltweit verbreiteten Zisterzienserordens. Die Mönche leben seit dem 11.Jahrhundert in der Ebene und verbinden ihr Klosterleben mit der Landwirtschaft und dem Weinbau.